Unsere Natur

Zwischen Abschlag und Green

Die Natur schützen und Golf spielen sind zwei Ziele, die nicht im Widerspruch zu einander stehen. Was rund um die 18 Bahnen des Burgdorfer Golfclubs kreucht und fleugt, ist für jeden Naturfreund eine pures Vergnügen. Die 65 Hektar große Golflandschaft ist sicherlich ein wirtlicherer Lebensraum als die benachbarten Monokulturen der Kiefernwälder.

Die Hälfte der 65 Hektar ist bewaldet. Acht Kilometer muss der Golfspieler auf dem Weg vom ersten bis zum letzten Abschlag zurücklegen, natürlich variiert dies mit der Spielstärke und der Genauigkeit der Schläge jedes einzelnen Golfers. Keine 10 Meter von einem solchen Punkt entfernt türmen die Waldameisen einen Haufen, inmitten von Kiefern, Birken oder Eichen. Die Eichen hat der Eichelhäher auf dem Golfplatz eingesät.

 

Vor der Golfclubzeit hat es kein einziges Exemplar dieses Baumes auf dem Gelände gegeben. An dem künstlichen Teich des 12. Lochs, das “Signature Hole” des Platzes, wachsen zwischen dem quakenden Knoblauchkröte gelbe Schwertlilie und Minze.

Der Burgdorfer Golfclub bietet neben einer beeindruckenden Vogelvielfalt natürlich noch vielen weiteren Tieren ein zu Hause. Ob nun Ringelnatter, Waldohreule, Baummarder, Dachs oder Fuchs, Unmengen an Faltern, Libellen und Käfern, auf dem Clubgelände fühlen sie sich alle wohl und für den Golfer ist es immer wieder ein tierisches Vergnügen, neue Freunde auf und um den Golfplatz zu entdecken.

 

Natur und Golf müssen kein Widerspruch sein. Früher ist der Sport in Verruf geraten, weil die Plätze immer in den schönsten Landschaften angelegt wurden. Heute entstehen neue Anlagen auf Äckern, die renaturiert und der Landschaft angepasst werden. Rings um den gepflegten Golfplatz breitet sich ein dichter Kiefernwald aus. Dort gibt es kein Unterholz und nur geringe Vegetation. Im Gegensatz dazu bietet das Golfgelände mit vielen neuen Laubbäumen und Büschen Flächen mit einer üppigen Vegetation. Zur Artenvielfalt trägt unser Golfgelände deutlich mehr bei als die umliegende Monokultur.

Der Burgdorfer Golfclub hat die Amerikanische Roteiche und Bergahorn angepflanzt. Die Felsenbirne breitet sich mitlerweile ebenso wie der Faulbaum aus. Abgestorbene Bäume bleiben auf dem Golfplatz stehen. In solchen Bäumen ist meist mehr Leben als in einem lebenden. Genießen Sie die Natur im Burgdorfer Golfclub und schauen sie öfter mal rechts und links Ihres Weges, es gibt Vieles zu entdecken.